Wieder ein Lebenszeichen im Blog

Nachdem ich in der letzten Zeit wieder öfter in Blogs gelesen habe, möchte ich mal wieder einen Versuch starten, hier leben hinein zu bringen! Die Zeit, die ich dafür aufwende ich sicher besser investiert, als sie auf Facebook und YouTube zu verbringen.

Auf Polts Spuren im Weinviertel

Inspektor Polt, eine Figur aus den Kriminalromanen von Alfred Komarek, ist dank den Verfilmungen des ORF in Österreich recht bekannt. Die Handlung spielt in einem fiktiven Tal im Weinviertel.

Bei unserem Kurzurlaub im Pulkautal landeten wir, mehr oder weniger absichtlich, genau in der Gegend, die einerseits Vorbild für die Orte der Romane und andererseits auch Drehorte für die Verfilmung waren. Wir wussten, dass die Romane im Weinviertel spielen, aber nicht, dass wir genau in der Gegend sein würden.

Übernachtet haben wir im Jufa Hotel in Seefeld-Kadolz. In diesem Ort wurden auch einige Szenen gedreht. In den Nachbarorten Hadres, Untermarkersdorf, Obritz und Haugsdorf wurde ebenso gedreht. Wenn man durch die dortigen Kellergassen geht, fühlt man sich direkt in die Romane versetzt. Die Gegend ist zum Glück (noch) nicht touristisch verdorben, die Einwohner freundlich und offen. In der Euregio Vinothek in Seefeld-Kadolz wurden wir von den Stammgästen gleich ins Gespräch einbezogen. Karl, der dort den Wein ausschenkt, gab spontan eine kurze Führung durch den Keller eines Freundes.

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Mit dem (Leih)Rad ging es an einem Abend nach Untermarkersdorf auf kleinen Güterwegen, die kaum befahren werden. Im Heurigen der Familie Himmelbauer gab es guten Wein und liebevoll gemachte Jause. Herr Himmelbauer erzählte uns, dass einige Szenen von Polt bei ihm gedreht wurden und er die Inspiration für den Höllenbauer bei Polt ist. Auch hier waren wir zufällig auf Polts Spuren unterwegs. Nach einigen Achterln Wein ging es mit dem Rad zurück durch die Weinberge. Ganz im Sinne von Simon Polt, der immer mit dem Rad unterwegs ist.

Aus meiner Sicht ist die Gegend sehr besuchenswert. Ausflüge nach Retz mit riesigen Weinkellern und der letzten Windmühle im Weinviertel bieten sich an. Ein Spaziergang auf den Staatser Berg und Radtouren mit relativ wenig Steigungen sind weitere Aktivitäten, die im Pulkautal und Umgebung möglich sind. Auch ein usflug ins Waldviertel nach Hardegg lohnt sich. Dort gibt es einen kleinen Grenzübergang nach Tschechien über eine Brücke über die Thaya. Im Nationalpark Tayatal kann man in beiden Ländern wandern.

Weitere Infos:
Simon Polt in Wikipedia
Pro Regio Weinviertel
Pulkautal
Jufa Hotel Seefeld-Kadolz

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Ich habe heute wieder mit dem intermittierenden Fasten begonnen. Ganz einfach: Einen Tag Essen (1) und einen Tag nicht essen (0) im Wechsel. Vorletztes Jahr habe ich damit ganz gut abgenommen.

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Mein erstes Mal: Powidldatscherl

Jetzt lebe ich schon fast sieben Jahre in Österreich, bin aber noch nie dazu gekommen Powidldatscherl zu essen. Heute in der Kantine kam es endlich dazu. Die Datscherln sehen aus, wie flachgedrückte (gedätschte / gedatschte) Kartoffelteigknödel. Daher wohl auch der Name. Die Fülle ist aus Powidl (Zwetschgenmus). Also eigentlich wie flache Marillenknödel mit anderer Füllung.

Die Datscherl in der Kantine waren sehr süß und irgendwie teigig-trocken. Geschmacklich aber recht gut. Kann mir gut vorstellen, dass ein Glas kalte Milch gut dazu passen könnte. Ich werde diese Mehlspeis gerne wieder mal essen.

Auf den Nockstein

Von der Volksschule Guggental geht es durch die wildromantische Nocksteinschlucht hinauf zum Nockstein. Dort geht es auf einer Seite gefährlich steil hinunter, auf Kinder sollte man sehr gut aufpassen! Nach dem Gipfelaufenthalt geht es wieder hinunter auf den Sattel und dann links vom Nockstein einen steilen Weg in vielen Serpentinen hinunter. Eine schöne relativ kurze aber sehr eindrucksvolle Tour. Laut meiner GPS-Puls-Uhr etwas unter 5 km Strecke. Zeit ca. 1 Stunde hinauf und eine Stunde hinunter zuzüglich Pause am Gipfel.

Anbei ein paar Kartenausschnitte mit dem Weg. Das gesamte Kartenmaterial stammt von OpenStreetMap.

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Exped Bivybag Duo

Auf der Suche nach einem praktischen Poncho für die Wanderung auf dem Jakobsweg bin ich auf den Bivybag Duo von Exped gestoßen. Mir gefällt das Produkt sehr, weil man es so vielseitig verwenden kann. Einerseits als Poncho unter den auch der Rucksack passt und andererseits als Biwaksack für 2 Personen bzw. gemütlich für eine Person. Zur Not können unter dem Teil auch drei Personen sitzend Pause machen und sind vor Wind und Wetter geschützt. Auf der Webseite zum Produkt gibt es gute erklärende/beschreibende Videos und Bilder zur Verwendung.

http://www.exped.com/…/bivybag-duo-terracotta